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Schlittenversuche

Zur Durchführung dynamischer Aufpralluntersuchungen steht uns eine schienengeführte Schlittenaufprallanlage zur Verfügung. Der Prüfschlitten wird über eine gestufte Biegeblechbremse verzögert. Es können die Crashbedingungen von Realfahrzeugen simuliert bzw. die in Prüfvorschriften (wie zum Beispiel ECE-R 17, 74/408/EWG, ISO/DIS 10542-1, ECE-R 44, etc.) festgelegten Verzögerungsprofile nachgefahren werden. Das Verhalten von Fahrzeugkomponenten (Sitzanlagen, Trenngitter, Kühlbox, etc.) und der sicherheitsrelevanten Innenaustattung (Airbag, Gurtsysteme, Armaturen, etc.) können untersucht werden. Zur experimentellen Untersuchung des Deformationsverhaltens von Fahrzeug-Frontteilen (z.B. Crashbox für Formel-Fahrzeuge) stehen ein Lastschlitten und diverse Prallplatten zur Verfügung.

Versuche zur Bauteilgenehmigung bzw. zur Homologation führen wir mit verschiedenen anerkannten technischen Diensten durch.

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Schlittenversuch

Ausrüstung

  • Prüfschlitten (Nutzlast ca. 1000 kg)
  • Lastschlitten (Max. Gewicht 2000 kg)
  • Gestufte Biegeblechbremse
  • Dummies
  • 2x Hybrid III 50% Mann
  • 1x Hybrid III 95% Mann
  • 2x Hybrid II 50% Mann
  • 1x Kind Crabi (12 Monate)
  • 1x Kind P3
  • 1x Kind P6
  • 1x Kind P10
  • Sensoren für Beschleunigung, Kraft, Moment und Weg an den Dummies bzw. Prüfschlitten
  • 2 Messdatenerfassungsgeräte K3700 MINIDAU von Kayser-Threde, 64 Kanäle
  • Messdatenerfassung Endevco IM 136, A/D Wandler Data Translation 2839 / 2896
  • K3688 Airbagtimer von Kayser-Threde
  • Meßsoftware DIAdem 8.1 mit Crashmodul